Leuchtmittel Vergleich – So geht Ihnen das richtige Licht auf

Strahlendes Licht mit dem richtigen Leuchtmittel - Leuchtmittel Vergleich. Was Sie über Leuctmittel wissen müssen und was Sie beim Leuchtmittel kaufen bzw. beim Leuchtmittel online bestellen beachten sollten.
Strahlendes Licht mit dem richtigen Leuchtmittel – Leuchtmittel Vergleich. Was Sie über Leuchtmittel wissen müssen und was Sie beim Leuchtmittel kaufen bzw. beim Leuchtmittel online bestellen beachten sollten.

Leuchtmittel Vergleich: Wie Sie das richtige Leuchtmittel wählen

Was haben Kassetten und Glühbirnen gemeinsam? Genau, beide verschwinden langsam komplett aus unserem Leben. Doch während wir für die Tonträger mit CDs & Co längst praktischen Ersatz gefunden haben, ist das mit der Erleuchtung so eine Sache. Und viele tappen ganz schön im Dunkeln, wenn die letzten noch verbliebenen Glühbirnen ihren Geist aufgeben und selbst das Glühbirnen kaufen online nicht mehr möglich ist. Was soll man jetzt in den Kronleuchter drehen? Wie leuchtet die Schlafzimmerlampe weiter so gemütlich? Und womit behalte ich am Schreibtisch den Durchblick?

Früher, in der guten alten Glühbirnen-Zeit, war das ja ganz leicht: Ein Blick auf die Wattzahl – und wir wussten über die Helligkeit Bescheid. Bei Bedarf war das Glühbirnen kaufen online möglich, diverse Leuchtmittel Shops hatten günstige Glühbirnen im Angebot. Heute ist die Suche nach der richtigen Lichtquelle ein Buch mit ganz schön vielen Siegeln: Lichtfarbe, Helligkeit, Sockel- und Lampenform sind nur ein paar davon…

Um ein wenig Licht in die Sache zu bringen, beantworten wir für Sie die wichtigsten Fragen rund um das Thema Leuchtmittel.

Aufgrund der hohen Nachfrage haben wir diesen Artikel aktualisiert und um die Fragestellung „Wie funktioniert smartes Licht?“ ergänzt.

Leuchtmittel Vergleich: Leuchtmittel und Energieeffizienzklassen

Leuchtmittel Vergleich: Leuchtmittel und Energieeffizienzklassen

Welche sind die gängigsten Leuchtmittel-Typen?

LED-Leuchtmittel: Ein LED-Leuchtmittel ist ein lichtemittierendes Halbleiter-Bauelement, dessen elektrische Eigenschaften einer Diode entsprechen. LEDs leuchten mit wenig Energie.

Temperaturstrahler: Lichterzeugung durch Erhitzung eines Wolframdrahtes

•    Glühlampe

•    Halogenlampen

Entladungslampen: Licht entsteht durch den Stromfluss durch ionisiertes Gas oder Metalldampf und der dabei ausgelösten Gasentladung. Je nach Gasfüllung wird sichtbares Licht direkt abgestrahlt oder UV-Strahlung durch Leuchtstoffe auf der Innenseite der Glaskolben in Licht umgewandelt.

Bei Niederdruck-Entladungslampen ist der Betriebsdruck niedrig, bei Hochdruck-Entladungslampen entsprechend hoch.

Zu Niederdruck-Entladungslampen gehören:

•   Leuchtstofflampen

•   Kompaktleuchtstofflampen

•    Induktionslampen

•    Natrium Niederdruckdampflampen

Zu den Hochdruck-Entladungslampen gehören:

•    Halogen-Metalldampflampen

•    Natrium-Hochdrucklampen

 

Welche Lampe ist am sparsamsten?

Mit dem durch das Glühbirnen-Verbot geförderten Umstieg auf Energiesparlampen wurde die Diskussion darüber angekurbelt, welches Leuchtmittel nun wirklich das sparsamste und umweltfreundlichste ist. Warum geht der Trend inzwischen hin zur LED-Lampe?

Sowohl Energiesparlampen als auch LEDs verbrauchen deutlich weniger Strom als Glühbirnen. Energiesparlampen verbrauchen etwa 70 Prozent weniger Strom und moderne LEDs sogar über 80 Prozent weniger. Außerdem weisen LEDs im Vergleich zu Energiesparlampen eine mehr als doppelt so lange Lebensdauer auf.

Auch in Sachen Helligkeit schneiden LEDs besser ab: Im Gegensatz zu den langsam hell werdenden Energiesparlampen, strahlen LEDs beinahe unmittelbar in ihrer vollen Pracht. Sie sind auch gegenüber Wärme und Kälte sehr robust und besonders schaltfest, d. h. sie überstehen mehr Schaltzyklen als Energiesparlampen.

Was die Umweltfreundlichkeit betrifft, werden Energiesparlampen aufgrund des Quecksilbergehalts kritisiert, während für die Herstellung von LED-Lampen seltene Erden erforderlich sind.

Insgesamt weisen LEDs jedoch eine bessere Klima- und Ökobilanz auf, weil:

  • sie am wenigsten Strom für die gleiche Lichtausbeute verbrauchen
  • die längste Haltbarkeit aufweisen
  • kein Quecksilber enthalten.

Entdecken Sie nachfolgend, was hinter den Kennzahlen eines Leuchtmittels steht und wie Sie die unterschiedlichen Leuchtmittel bezüglich ihrer technischen Eigenschaften konkret vergleichen können.

 

Worauf sollte man beim Leuchtmittel online kaufen achten?

Die Punkte, auf die Sie beim Leuchtmittel kaufen online achten sollten, sind folgende:

 

Welche Lampenfassungen gibt es?

Licht aus, reindrehen und Spot an? Das war einmal. Inzwischen muss man genau gucken, ob Leuchtmittel und Schraubsockel auch zusammen passen. Steht auf dem Leuchtmittel E 27, passt es beispielsweise in die Sockel der alten Glühbirnen.

Aber da es inzwischen eine Vielzahl unterschiedlicher Sockel gibt, gilt vor dem Leuchtmittelkauf: Auf jeden Fall einen Blick in die Installationsanleitung bzw. auf die Lampe, den Leuchter oder den Spot selbst werfen – dort stehen Informationen, welches Leuchtmittel passt!

Hier einige Sockeltypen im Überblick:

Sockel im Überblick: 2G11 (4-pins) Sockel, G9 plug-in Sockel, G9 Sockel, G24q-3 (4-pins) Sockel, GU 10 Sockel - Sie haben Fragen bezüglich der richtigen Leuchtenwahl? Fragen Sie die Experten unseres Leuchtmittel Shops bzw. LED Beleuchtung Shops!
Lassen Sie sich nicht aus der Fassung bringen! Sockel im Überblick: 2G11 (4-pins) Sockel, G9 plug-in Sockel, G9 Sockel, G24q-3 (4-pins) Sockel, GU 10 Sockel

Von links nach rechts sehen Sie einen 2G11 (4-pins) Sockel, G9 plug-in Sockel, G9 Sockel, G24q-3 (4-pins) Sockel und einen GU 10 Sockel.

 

Lampenform: Birne oder Kerze? Der Geschmack entscheidet

Auch bei Leuchtmitteln entscheidet der Geschmack - Wählen Sie die passenden Leuchtmittel und Lampen für Ihr Zuhause!
Auch bei Leuchtmitteln entscheidet der Geschmack – Wählen Sie die passenden Leuchtmittel und Lampen für Ihr Zuhause!

Leuchtmitteln sind längst nicht mehr einfach nur eine runde Sache. Inzwischen kann uns das Licht in allen Formen aufgehen: Ob in Birnen-, Tropfen-, Flammen- oder Kerzenform – hier entscheidet der Geschmack. Allerdings gibt es auch ein paar „klassische Kombinationen“: Im Kronleuchter stecken meist Kerzen oder Flammen.

 

Ist sanft streuendes oder auf den Punkt streuendes Licht besser?

Welches Leuchtmittel das richtige ist, hängt natürlich auch davon ab, wofür es genutzt werden soll. Soll es einen dekorativen Charakter haben wie beispielsweise in Wand-, Möbel- oder Stehleuchten? Soll es einen ganzen Bereich erhellen als Decken-, Tisch- oder Pendelleuchte? Oder nur punktuell Licht spenden, etwa als Lese- oder Arbeitsleuchte?

Sie merken schon: Die Funktion ist ganz entscheidend für die Wahl des Leuchtmittels! So wird für ein Wohnzimmer gerne eine Lampe mit streuendem, sanftem Farbton gewählt. Für die Leuchte am Kosmetikspiegel hingegen helles Licht. Und in Stechleuchten stecken meist dimmbare Leuchtmittel.

 

Was bedeuten die Energieeffizienzwerte auf dem Energielabel?

Osram LED Leuchtmittel - Beispiel Osram Energielabel
Osram LED Leuchtmittel – Beispiel Osram Energielabel

Sie hat nur fünf Prozent der Energie in Licht umgewandelt, den Rest als Wärme abgestrahlt – deshalb hieß es 2009: Bye, bye, Glühbirne! Seitdem ist in Sachen Leuchtmittel auch die Energie-Sparsamkeit ein großes Thema.

Die Energieeffizienz, erkennbar an dem Energielabel das auf die Verpackung aufgedruckt oder in einer Produktbeschreibung eingefügt ist, ist bei steigenden Energiepreisen ein wichtiges Auswahlkriterium. Das Energielabel für Leuchtmittel ist seit 2009 Pflicht. Die Europäische Union verabschiedete in dem Jahr eine Verordnung, die erstmals Effizienzanforderungen an Haushaltslampen stellte.

Übergeordnetes Ziel: Den Stromverbrauch senken, um gesetzte Klimaschutzziele zu erreichen. Schrittweise wurden seitdem die Regelungen verschärft, so dass stromintensive Leuchtmittel nach und nach vom Markt verschwinden müssen.

Aber auch unserem eigenen Geldbeutel tun wir ja – schließlich steigen die Energiepreise ständig – beim Kauf eines Leuchtmittels mit prima „inneren Werten“ etwas Gutes. Seit 2016 gilt die Energieeffizienzklasse B als Mindeststandard für alle Haushaltslampen.

Hinweis: Das EU-Energielabel wird im Jahr 2021 angepasst. Die Plusklassen fallen weg und die Energieeffizienzklassen reichen für alle Geräte einheitlich von A bis G.

 

LED Lampen Lebensdauer: Energieeffiziente LEDs "leben" länger als herkömmliche Glühbirnen
LED Lampen Lebensdauer: Energieeffiziente LEDs „leben“ länger als herkömmliche Glühbirnen

 

Leuchtmittel-Typ: LED, Halogenlampe oder Energiesparlampe?

Kennen Sie Licht emittierende Dioden? Nein? Doch, ganz sicher! Denn LED – so die Abkürzung – sind ganz schön auf dem Vormarsch. Auch in Sachen Energieeffizienz, also im Stromverbrauch, sind LED ganz weit vorne. Sie sind Spitzenreiter in der Energieeffizienz – also im Stromverbrauch.

Halogen-Lampen hingegen, die durch Halogengase wie Jodid, Bromid oder Xenon im Kolben leuchten, erreichen bei der der Energie-Effizienz höchstens Klasse C und sehen gegen die modernen LED ganz schön alt aus. Experten prognostizieren daher schon: Die Halogen-Lampen sind vom Aussterben bedroht.

Im Vergleich zu ihnen sparen LED-Leuchtmittel bis zu 90 Prozent Energie ein. Waren sie noch vor ein paar Jahren extrem teuer und nur in wenigen Varianten erhältlich, sind die vergleichsweise hohen Preise inzwischen gepurzelt. Zudem haben sie eine sehr lange Lebensdauer. Und es gibt LED-Leuchtmittel in vielen Formen und Farben.

Auch den Makel, nur ungemütliches Licht zu verbreiten, haben LED längst hinter sich gelassen. Wichtig ist, bei der Wahl auf die richtige Helligkeit und die passende Farbtemperatur zu achten.

 

Welche Vorteile bieten LED, ECO-Halogen oder Energiesparlampen?

LED-Leuchtmittel, Halogenstrahler und Energiesparlampen sind die gängigsten Leuchtmittel in Haushalten. Nachstehend listen wir Vor- und Nachteile der drei Technologien im direkten Leuchtmittel Vergleich zur 60 Watt Glühbirne.

Auch über die LED Lampen Lebensdauer erhalten Sie im Folgenden Auskunft:

Vorteile einer LED-Lampe:
+ LED Lampen Lebensdauer: Hohe Lebensdauer von 50.000 Stunden.
(LED „leben“ 50 mal länger als herkömmliche Glühbirnen. Dadurch ist sie umweltfreundlich, weil weniger Müll produziert und Ressourcen verbraucht werden.)
+ Entsorgung nicht als Sondermüll.
+ Bis zu 90 Prozent geringerer Energieverbrauch.
+ Je nach Modell dimmbar.
+ Beim Einschalten 100 Prozent Leuchtkraft.
+ In vielen Formen und Sockeln für 1:1 Austausch erhältlich.
– Nachteil: Nicht so stark wie Halogen.

Vorteile einer Energiesparlampe:
+ Halten bis 15 Mal länger als Glühbirnen (bis zu 15.000 Stunden).
+ 100 Prozent dimmbar.
+ Bis zu 80 Prozent geringerer Energieverbrauch möglich.
+ In vielen Formen und Sockeln für 1:1 Austausch erhältlich.
– Nachteil: Beim Einschalten keine 100-prozentige Leuchtkraft, Einschaltverzögerung.
– Entsorgung meist als Sondermüll.

Vorteile einer ECO Halogen Lampe:
+ Halten doppelt so lange wie Glühbirnen (bis zu 2.000 Stunden).
+ Bis zu 30 Prozent geringerer Energieverbrauch.
+ 100 Prozent dimmbar.
+ Preisgünstigste Alternative zur Glühlampe.
+ Beim Einschalten 100 Prozent Leuchtkraft.
+ In vielen Formen und Sockeln für 1:1 Austausch erhältlich.

 

 

Was bedeutet Watt und Lumen bei einer Lampe?

Watt gibt den Stromverbrauch pro Stunde an. Bei den früheren Leuchtmitteln wurde anhand der Wattage die Helligkeit beschrieben.

Heutzutage wird die Helligkeit vornehmlich durch den Lumen-Wert (lm) angegeben. Lumen beschreibt dabei den Lichtstrom bzw. Lichtausbeute rund um das Leuchtmittel. Grund dafür ist, dass mit den neuen LED-Leuchtmitteln bei geringer Wattage (Stromverbrauch) eine hohe Helligkeit (Lumen) erreicht werden kann.

Zum Beispiel: Ein altes Leuchtmittel mit 60 Watt erreicht 800 Lumen; dieser Lumen-Wert wird bei einem LED Leuchtmittel bereits mit 7 oder 8 Watt erreicht.

Tipp: Ganz grobe Faustregel für alle, die noch in Watt denken: Wattzahl der alten Glühbirne x 10 = Lumenwert. Hat man früher in den Kronleuchter beispielsweise 60-Watt-Glühbirnen eingeschraubt, sollte man nun Leuchtmittel mit einem Lumen-Wert von mindestens 600 Lumen wählen.

Doch keine Angst vor komplizierten Multiplikationen und Schätzungen! Oft steht eine Vergleichstabelle in der Produktbeschreibung.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Leuchtmittelwahl ist neben der Helligkeit die Farbtemperatur. Soll eine behaglich warme Atmosphäre geschaffen werden? Oder ist eine gute Konzentration wichtig?

 

Welche Farbtemperatur und Lichtfarbe ist ideal?

Hell strahlende Leuchtmittel eignen sich für Arbeitsräume, im Wohnzimmer mag man es hingegen eher gemütlich. Doch woher weiß man, ob ein Leuchtmittel eher kühl oder kuschelig wirkt? Hier kommt „Kelvin“ ins Spiel. Mit dieser Maßeinheit wird die Lichtfarbe angegeben.

Unterschieden wird zwischen folgenden Lichtfarben:

  • Warmweiß
  • Tageslichtweiß
  • Neutralweiß

Wärmere Lichtfarben liegen zwischen 2700 und 3300 Kelvin. Sie haben – wie ein Sonnenuntergang – einen relativ großen Rotlichtanteil und erzeugen eine gemütliche Atmosphäre. Neutralweißes Licht hingegen weist Werte zwischen 3300 und ca. 5300 Kelvin auf und wird eher als kühler oder „sachlich“ empfunden. Als Tageslichtweiß werden Lichtfarben über 5300 Kelvin bezeichnet.

 

Was bedeutet der Farbwiedergabeindex?

Auf der Verpackung steht immer noch ein weiterer Wert: Der CRI (Color Rendering Index), auch Ra-Wert genannt. Er ist das Maß dafür, wie hoch die naturgetreue Wiedergabe von Farbtönen ist. Maximal beträgt dieser Wert 100 –  und er sollte nicht unter 80 liegen.

Hinweis: Je höher dieser Wert ist, desto besser ist die Farbwiedergabe. Wo also Farben, zum Beispiel in der Nähe eines Kunstwerk an der Wand oder einem besonderen Blumen-Arrangement, gut zur Geltung kommen sollen, sollte ein hoher CRI gewählt werden.

 

Richtig dimmen fürs Dinner

Leuchtmittel Vergleich: Manche Leuchtmittel lassen sich dimmen - perfekt für eine enstspannte Atmosphäre
Leuchtmittel Vergleich: Manche Leuchtmittel lassen sich dimmen – perfekt für eine enstspannte Atmosphäre

Praktisch ist es, wenn sich die Helligkeit in einem Raum mit einem Griff verändern lässt. Gerade für Esszimmer ist diese Flexibilität besonders beliebt. Schließlich benötigt der müde Biss ins Frühstücksbrötchen eine andere Helligkeit als ein romatisches Candlelight-Dinner. Die Lösung lautet hier: Dimmen!

Doch nicht jedes Leuchtmittel lässt sich einfach dimmen. Obwohl LED in so vielen Punkten die Nase vorne haben – in Sachen Dimmbarkeit sind Halogen-Leuchtmittel meist noch auf der Gewinnerseite.

Ob und wie sich ein Leuchtmittel dimmen lässt, steht in den Produktinformationen oder ist im Fachhandel zu erfragen. Auch über die Schaltfestigkeit gibt es hier Informationen. „Schaltfest“ ist ein Produkt dann, wenn es oft – wie zum Beispiel für Bad oder Flur benötigt – ein- und ausgeschaltet werden kann, ohne Schaden zu nehmen. Da Energiesparlampen ein Weilchen brauchen, bis sie zur vollen Leistung „hochfahren“, sind diese eher nicht dafür geeignet.

 

Wie groß ist der optimale Abstrahlwinkel?

Und noch ein Punkt steht jetzt auf jedem Leuchtprodukt: Der Abstrahlwinkel. Er beeinflusst den Durchmesser des Lichtkegels, der durch die LED-Lampe entsteht. Wie groß die beleuchtete Fläche ist, hängt dabei natürlich auch vom Abstand der Leuchte zu dem Objekt ab.

Soll nur eine kleine Fläche beleuchtet werden wie zum Beispiel ein Kunstwerk an der Wand, braucht man hier auch nur ein Leuchtmittel mit kleinem Abstrahlwinkel. Soll hingegen ein ganzer Raum in Szene gesetzt werden, empfiehlt sich ein großer Winkel von mindestens 120 Grad (bei Strahlern) bzw. 360 Grad (birnenförmigen Leuchtmitteln).

 

Welche Lebensdauer haben Lampen?

Es gibt einige Gründe, warum Leuchtmittel möglichst lange halten sollen. Vielleicht ist der Zugang zur Leuchte durch Höhe oder Schutzgitter beschwerlich und somit ist ein Wechsel ziemlich anstrengend. Oder die Leuchtmittel sind schlicht ganz schön teuer.

Um sich lange an einem Leuchtmittel zu erfreuen, reicht jetzt ein Blick in die Produktbeschreibung oder auf die Packung. Dort steht die Lebensdauer. Auch hier sind LED wieder auf der Gewinnerseite: Die LED Lampen Lebensdauer ist 50 Mal länger als die Lebensdauer der alten Glühbirne.

Hinweis: Bei Allgebrauchsglühlampen beträgt die Lebensdauer 1000 Stunden, während Halogenglühlampen eine Lebensdauer von 2000 bis 4000 Stunden haben.  Die Lebensdauer einer LED-Lampe liegt je nach Modell zwischen 15000 und 100000 Stunden.

 

Vorschaltgeräte und Transformatoren

Für viele Lampen reicht ein Leuchtmittel, um sie zum Strahlen zu bringen. Jedoch gibt es auch Leuchten, für die noch ein Vorschaltgerät oder einen Transformator genötigt wird. Warum das so ist?

Bei Gasentladungslampen zum Beispiel, um den Entladungsstrom zu drosseln. Manchmal sind Vorschaltgeräte auch schon in der Leuchte eingebaut oder aber im Leuchtmittel integriert, wie beispielsweise in Energiesparlampen. In solch einem Fall ist ein Austausch des Leuchtmittels ganz einfach.

Doch was ist, wenn etwa eine Leuchtstoffröhre durch eine LED-Röhre ersetzt werden soll? Kommt eine andere Technologie zum Einsatz, ist es mit dem Leuchtmittel-Austausch ein wenig komplizierter. Denn in solch einem Fall muss auch das Vorschaltgerät ausgetauscht werden.

Welche Vorschaltgeräte für Lampen gibt es?

Es gibt zwei Arten von Vorschaltgeräten: Die konventionellen Vorschaltgeräte (KVG) und die Elektronische Vorschaltgeräte (EVG). Welches Gerät benötigt wird, steht in der Installationsanleitung der Leuchte oder der des Leuchtmittels.

Transformatoren werden benötigt, um den in Deutschland eingesetzten 230 Volt- Wechselstrom in Gleichstrom umzuwandeln. So kann dann beispielsweise eine LED-Lampe mit 12 Volt betrieben werden. In solch einem Fall muss vor der Inbetriebnahme unbedingt in die Produktbeschreibung des Leuchters oder Leuchtmittels geschaut werden, um zu sehen, mit wie viel Volt es betrieben werden darf. Darin steht auch vermerkt, ob Wechselstrom (AC) bzw. Gleichstrom (DC) gefragt oder gar beides möglich ist (AC/DC).

Wenn ein neues Leuchtmittel an einen vorhandenen Transformator angeschlossen werden soll, sollte man die Angaben zu Spannbreiten bei Grundlast und Stromstärke auf dem Gerät genau unter die Lupe nehmen. Wenn zum Beispiel Niedervolt-Halogenspots gegen LED-Leuchtmittel ausgetauscht werden sollen, kann es sein, dass sich der Transformator nicht für den Betrieb eignet. Hier müsste dann ein Niedervolt-Transformator, der speziell für den Betrieb mit LED-Lampen konzipiert ist, eingesetzt werden.

Hinweis: Für Sie sind Spannbreite, Grundlast & Co „böhmische Dörfer“? Dann sollten Sie solch eine elektrische Installation nicht auf eigene Faust vornehmen, sondern sich fachkundige Hilfe im Geschäft oder bei einem Elektroinstallateur suchen.

 

Wie funktioniert smartes Licht?

Nicht nur bei den Leuchtmitteln hat sich in den letzten Jahren viel getan, sondern auch in der Bedienung. Smart Homes sind keine Seltenheit mehr und da stellt sich die Frage, wie man auch eine smarte Lichtsteuerung installieren kann.

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten: Die Installation eines kompletten intelligenten Lichtsystems oder die Installation von einzelnen WLAN-Lampen bzw. WLAN-Lichtschaltern.

Erfolgt die Lichtsteuerung über ein System, wird zur Kommunikation der Geräte die Smart Home-Vernetzung (per Funk oder Kabel) wie beispielsweise der ZigBee-Funkstandard verwendet. Die Leuchten sind alle miteinander vernetzt und können über die intelligente Steuerzentrale gesteuert werden.

Welche Möglichkeiten gibt es für eine intelligente Beleuchtung per WLAN?

Möchte man nur einzelne Leuchten intelligent steuern, können dafür einzelne WLAN-Lampen installiert werden. Die Steuerung erfolgt per Smartphone und erfordert keine umfassende Smart Home-Steuerzentrale. Eine Lösung, die sich unkompliziert nachrüsten lässt.

Alternativ können auch WLAN-Lichtschalter installiert werden. Diese gibt es als Unterputz- und Aufputzmodelle. Je nach Variante können in der Regel eine, zwei oder drei Lampen geschalten werden. Hat der bisher eingebaute, herkömmliche Lichtschalter beispielsweise zwei Schaltkontakte, können Sie diesen durch einen 2-fachen WLAN-Lichtschalter ersetzen.

 

Wer sind die besten Leuchtmittel-Hersteller und LED Lampen Hersteller?

Wie aus unserem Leuchtmittel Vergleich deutlich geworden sein sollte: Die Auswahl an Leuchtmitteln ist vielfältig. Genauso zahlreich sind auch deren Hersteller, das gilt insbesondere für die LED Lampen Hersteller. Seit den Energieeffizienz-Verordnungen und dem Vormarsch der LED-Technologie stehen klassische Leuchtmittel-Hersteller wie Osram und Philips vor großen Herausforderungen.

In der LED-Produktion haben die Unternehmen starke internationale Konkurrenz. Marktführer sind in diesem Bereich Firmen aus Asien. Als „Gegenangriff“ zu den asiatischen Billigprodukten setzt Osram beispielsweise auf organische Leuchtdioden (OLED). Diese haben sich zwar noch nicht so stark durchgesetzt haben, sind aber auf dem Vormarsch.

Wer also Billigware aus dem Ausland eine Absage erteilen möchte, kann bei der Wahl des Leuchtmittels auch nach dem Hersteller gehen. Neben dem deutschen Hersteller Osram sowie dem niederländischen Unternehmen Philips bieten beispielsweise auch die deutschen Unternehmen Trilux, Scharnberger und Hasenbein und LTS Licht und Leuchten sowie Zumtobel Licht aus Österreich zahlreiche und qualitativ hochwertige Leuchten und Lichtlösungen an.

 

Fazit: Genau hinschauen lohnt sich

Bei der Suche nach dem richtigen Leuchtmittel hat mein heutzutage wirklich die Qual der Wahl. Doch wer sich mit den neuen Klassifizierungen und Werten wie Lumen ein wenig befasst, hat ganz schnell den Durchblick. Und weiß: Ein genauer Vergleich der verschiedenen Leuchtmittel lohnt sich. Schon in Sachen Energie-Effizienz und Lebensdauer lässt sich ordentlich Strom sparen.

Und durch einen Blick auf die Farbtemperatur lässt sich das Licht einsetzen, dass es zu Hause eine gemütliche Atmosphäre schafft oder den Augen einen optimale Bedingungen im Büro. Und selbst Großmutters alten Kronleuchter lassen die richtigen Leuchtmittel wieder in neuem Glanz erstrahlen.

Leuchtmittel Vergleich – So geht Ihnen das richtige Licht auf
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