ÖLFLEX PVC-Leitungen (z. B. aus der CLASSIC-Serie) sind bewährte, flexible Steuer- und Anschlussleitungen für den Einsatz im Maschinenbau, in Anlagen, Schaltschränken und der Automatisierung. Sie lassen sich gut verarbeiten, sind mechanisch belastbar und für viele Standardanwendungen eine gute Lösung.
ÖLFLEX® ist dabei die Markenbezeichnung des Herstellers LAPP für Anschluss- und Steuerleitungen: ursprünglich als flexible, weitgehend ölbeständige Steuerleitung bekannt, umfasst ÖLFLEX® heute eine ganze Produktfamilie mit je nach Typ unterschiedlichen Eigenschaften.
Planen Sie eine geschirmte Leitung (z. B. mit Geflechtschirm)? Dann sollten Sie den Schirm von Anfang an sauber einplanen: Ein Schirm wirkt nämlich nur dann wirklich zuverlässig gegen Störungen, wenn er rundum (360°) und möglichst nah am Eintrittspunkt mit dem Metallgehäuse/Schaltschrank verbunden wird – z. B. über eine EMV-Kabelverschraubung oder eine Schirmklemme.
Vermeiden Sie lange „abisolierte“ Schirmstücke und dünne Anschlussdrähte („Pigtails“) – die verschlechtern die Schirmwirkung deutlich.
ÖLFLEX PVC-Steuerleitungen sind typischerweise für trockene und feuchte Industrieumgebungen geeignet – z. B. im Schaltschrank, in Kabelkanälen, auf Kabelpritschen oder in geschützten Maschinenbereichen.
Meist passen sie für feste Verlegung und gelegentliche Bewegung (ohne dauernde Zug- oder Biegebeanspruchung). Für dauernd wiederholte Bewegung (z. B. Schleppkette) ist nur geeignet, was im Datenblatt ausdrücklich freigegeben ist (Biegeradius/Bewegungszyklen).
Wenn Sie viele Adern haben oder die Verdrahtung später beim Service oder der Fehlersuche schnell nachvollziehbar sein soll, ist 110 (nummeriert) meist übersichtlicher: Jede Ader hat eine feste Nummer, die sich 1:1 im Schaltplan und an den Klemmen wiederfindet – das reduziert Verwechslungen.
100 (farbcodiert) ist oft die schnelle, unkomplizierte Lösung bei wenigen Adern und klassischer Standardverdrahtung: Farben lassen sich zügig zuordnen, ohne dass man nach Nummern suchen muss.
Ein Kabel ist nicht pauschal „wasserdicht“ wie ein Gehäuse. Viele PVC-Typen sind für feuchte/nasse Umgebungen freigegeben – ob die Installation wirklich dicht ist, entscheidet aber die Kabeleinführung: passende Kabelverschraubung/Steckverbinder und die IP-Schutzart der Dose bzw. des Gehäuses.
Kurz gesagt: Der Mantel kann es aushalten – die Dichtheit macht die Verschraubung.
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